Biergarten der Brauerei Knoblach: Mächtige Kastanien, massive Holzbänke und urtypisches Lagerbier in Schammelsdorf

Biergarten der Brauerei Knoblach von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

nach einer knappen Stunde Wanderung aus Drosendorf erreichen mein fränkischer Kumpel und ich den Biergarten der Brauerei Knoblach in Schammelsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Litzendorf östlich von Bamberg. Im Dörfchen Meedensdorf nordwestlich von Schammelsdorf hatten wir jeder noch ein Flasche Gehbier vom örtlichen Dorfbürgermeister erhalten, und zwar ein Zwergla der Bamberger Brauerei Fässla.

Biergarten der Brauerei Knoblach von FrankenBierFreundEbenjener Ortsvorsteher hatte zuvor auch die Würzburger Männergruppe mit Bier versorgt und rät uns: „Wenn Ihr den Weg da hinten hochgeht, könnt Ihr die Gruppe noch überholen.“ Wir folgen seinem Rat und marschieren in Richtung der nächsten Kreissstraße und von dort weiter nach Schammelsdorf.

Dort angekommen begrüßt uns der Biergarten der Brauerei Knoblach im Prinzip genau so, wie es auch auf dem Brauereiwappen dargestellt ist: Rechts die Brauerei samt Gasthaus, links eine – genauer sogar zwei – mächtige Kastanien. In deren Schatten stehen massive Holzbänke und -tische, die zum Verweilen einladen. Genau das haben auch wir vor, denn das Wetter hat sich im Vergleich zum Vormittag merklich aufgeklart.

Biere im Biergarten der Brauerei Knoblach von FrankenBierFreundDie Männergruppe ist trotz unserer vermeintlichen Abkürzung vor uns da, weil sie eine halbe Stunde Vorsprung hatte. Immerhin setzen wir uns jetzt direkt zu ihnen an den Tisch. Die Trupp ist ähnlich gesellig wie wir; sie stammt aus Erlabrunn bei Würzburg. Es folgen bierselige Diskussionen über fränkisches Bier und Wandern in Oberfranken.

Auch auf den Biergarten der Brauerei Knoblach hatte ich mich im Vorfeld unserer Tour schon sehr gefreut. Denn immerhin hatte ich das Lagerbier von Knoblach bereits Anfang 2024 in meiner Bierprobe: „Das Lagerbier der Brauerei Knoblach zeigt sich als urtypisches fränkisches Lager mit schönem Widerspiel von Malz- und Hopfenaromen“, so mein damaliges Fazit.

Logischerweise möchte ich das auch vor Ort noch mal überprüfen – und wähle daher als erstes Bier das Lager vom Fass für 3,40 Euro das Seidla. Es kommt im Steinkrug daher und schmeckt frisch gezapft natürlich noch besser als aus der Flasche. Im Gegensatz zu Wagner und Hummel ist auch die urige Knbolach-Gastwirtschaft geöffnet und sogar gut gefüllt an diesem Samstagnachmittag.

Gastraum der Brauerei Knoblach von FrankenBierFreundDer Biergarten der Brauerei Knoblach protzt mit mächtigen Kastanien, massiven Holzbänken und urtypischem fränkischem Lager.

Die Würzburger brechen auch hier wieder früher auf als wir – der letzte Abschnitt ist mit eindreiviertel Stunden nach Tiefenellern auch der längste an diesem Tag.

Wir bleiben trotzdem noch sitzen im Biergarten der Brauerei Knoblach und nehmen uns Zeit für weitere Biere. Am Ende haben wir Helles, Lager und Märzen verkostet – allesamt mehr als empfehlenswert. Und wir sollten für unsere Geduld sogar noch belohnt werden…

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Köln!

Weitere Informationen: Brauerei Knoblach Schammelsdorf

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