Biergarten der Brauerei Hönig: Orangefarbene Bierbänke, bernsteinfarbenes Rauchbier und ein schnelles Schnitzel in Tiefenellern

Biergarten der Brauerei Hönig von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

Irgendwann am Nachmittag jenes Samstags Ende August brechen mein fränkischer Kumpel und ich beim Knoblach in Schlammersdorf auf. Vor uns liegt jetzt noch eine Wanderung von gut eindreiviertel Stunden bis zum Biergarten der Brauerei Hönig in Tiefenellern – die längste Wegstrecke an diesem Tag. Und obwohl ich eigentlich sehr gerne latsche, habe ich dazu jetzt ehrlicherweise nicht mehr sooo viel Lust.

Brauerei Hönig in Tiefenellern von FrankenBierFreundAlso halte ich auf der Landstraße kurz hinter Schammelsdorf bei jedem der wenigen vorbeifahrenden Autos meinen linken Daumen raus. Tatsächlich hält nach gar nicht allzu langer Zeit ein junges Ehepaar samt fünfjährigem Sohn mit ihrem Land Rover. Wir klettern hinten hinein – und erfahren, dass die junge Familie in einem renovierungsbedürftigen Altbau direkt gegenüber der Brauerei Hönig in Tiefenellern wohnt. Nach kurzer Fahrzeit kommen wir dort an – was für ein Glück.

Unser spontaner Anhalter-Tripp sorgt dafür, dass wir unsere Würzburger Bierfreunde dieses Mal wirklich überholt haben, obwohl diese deutlich vor uns in Schammelsdorf bei der Brauerei Knoblach losgewandert sind. Weil das Wetter weiterhin trocken ist, setzten wir uns zunächst einmal draußen in den Biergarten der Brauerei Hönig; er befindet sich direkt hinter dem klassisch anmutenden steinernen Gasthaus mit schattenspendenden Bäumen sowie zahlreichen orangefarbenen Bierbänken und -tischen, die aber an jenem Nachmittag weitgehend leer sind.

Biere der Brauerei Hönig von FrankenBierFreundAls erste Biere genehmigen wir uns ein klassisches ungespundetes Hönig-Lager sowie ein bernsteinfarbenes und leicht rauchiges Posthörnla für jeweils 3,40 Euro das Seidla. Wir kommen mit einem Nürnberger ins Gespräch, der für ein, zwei Halbe am Tisch neben uns sitzt. Später muss er noch ein paar Dörfer weiter zu seiner Lebensgefährtin, die zu seinem Bedauern kein Bier trinkt – weshalb er immer mal wieder allein beim Hönig einkehrt.

Als die Würzburger Truppe eintrifft, verziehen wir uns zum Abendessen in die Gaststätte. Denn am Wochenende wird im Biergarten der Brauerei Hönig kein Essen gereicht. Drinnen geht wieder lustig und hoch her. Beim Essen sind wir sieben Männer schnell einig – es gibt für alle das Schnitzel Wiener Art mit Pommes für schlappe 12,50 Euro die Portion.

Biergarten der Brauerei Hönig von FrankenBierFreundDer Biergarten der Brauerei Hönig lädt mit seinen orangefarbenen Bierbänken unter schattenspendenden Bäumen ein zum längeren Verweilen.

Durch die lange Wartezeit auf das Essen müssen wir uns am Ende jedoch ziemlich sputen. Der letzte Bus zurück nach Bamberg – der sogenannte „Fränkische Toskana-Express“ – hält bereits um 20.12 Uhr an der Haltestallte schräg gegenüber dem Biergarten der Brauerei Hönig; wir erreichen ihn nur, weil wir unser „schnelles Schnitzel“ nicht mehr komplett aufessen. Unser Wandertag im östlichen Bamberger Umland ist damit beendet – wobei in Bamberg selbst an jenem Wochenende ja noch die legendäre Sandkerwa stattfindet…

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Köln!

Weitere Informationen: Brauerei Hönig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert