#597: Der Kirchweih-Bier von Felsenbräu aus Thalmannsfeld in Mittelfranken

Bierprobe Kirchweih-Bier von Felsenbräu von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

die Hochphase der Kerwa-Saison in Mittelfrank läuft grob von Juli bis Oktober – und in jenen Monaten ist auch dieses Gebräu erhältlich: Die Rede ist vom Kirchweih-Bier von Felsenbräu aus Thalmannsfeld, ein Ortsteil der Gemeinde Bergen im östlichen Teil des mittelfränkischen Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen. Es handelt sich dabei mal wieder um ein Mitbringsel eines guten fränkischen Kumpels von vor Ort.

Im Glas kleidet sich das Kirchweih-Bier von Felsenbräu in ein filtriertes, geradezu strahlendes honiggelbes Gewand. Auch die stabile, feinporige Schaumkrone obendrauf unterstützt die pittoreske Optik. Eine ordentliche Zahl aufsteigender Bläschen deutet auf eine mittlere Rezenz dieses mit 5,2 Volumenprozent Alkohol ausgestatteten Sudes hin. Ein beeindruckender Auftritt also – können Geruch und Geschmack damit mithalten?

Die Nase über dem Gebräu wittert einen maischig-getreidigen Geruch mit ordentlicher Hellmalznote und Anklängen an Biskuit. Der Antrunk beschert den Geschmacksknopsen eine leichte Malzsüße und ordentlich pfeffrig-treberige Anklänge, wie sie mir beispielsweie auch beim Ur-Hell von Mager aufgefallen sind. Im getreidig-schlanken Körper schimmert hinter den Aromen von Biskuit und Weißbrot auch eine ganz leichte Honigsüße durch. Im Abgang rundet eine nur leichte dabei und eher florale Hopfenbittere den Trunk ab.

Das Kirchweih-Bier von Felsenbräu präsentiert sich als durchaus leckeres Kerwabier, das sich aber nicht ganz zwischen Hellem und Festbier entscheiden kann.

Ich kann mir aber gut vorstellen, dass dieser Trunk auf örtlichen Festivitäten sehr beliebt ist, weil er schlicht kaum Trinkwiderstand bietet…

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Kölle!

Weitere Informationen: Felsenbräu

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