#501: Das Gundel Helles der Brauerei Gundel aus Barthelmesaurach in Mittelfranken

Bierprobe Gundel Helles der Brauerei Gundel von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

sich ein klassisches helles Lager zu genehmigen ist ja auch mal wieder schön: Tatsächlich will heute das Gundel Helles der Brauerei Gundel aus Barthelmesaurach, einem Ortsteil der Gemeinde Kammerstein im Nordwesten des mittelfränkischen Landkreises Roth verkostet werden – das inzwischen sechste Gebräu jener kleinen Familienbrauerei in meiner Bierprobe.

Den Braustätten-Pallasbecher habe ich zuletzt ja häufiger gebraucht; in diesem steht das Gundel Helles der Brauerei Gundel in einem geradezu strahlenden filtrierten Goldgelb beinahe wie ein Werbebild für ein Bier, abgerundet von einer mittelstabilen, feinporigen Schaumkrone. Die Kohlensäurebläschen sind für ein Helles nicht allzu zahlreich, was auf eine maximal mittlere Rezenz hindeutet; beim Alkohol sind Helles-typische 4,9 Volumenprozent mit dabei. Dieses optische Paket sorgt schon mal dafür, dass der Lust aufs Antrinken steigt.

Doch erst zum Anschnuppern, bei dem die Nase einen leckeren Duft nach Weißbrot und Biskuit mit leichter Zitrusnote dahinter wahrnimmt. Der Antrunk liefert aber nur einen kleinen Malzschwall praktisch ohne irgendeine Süße, aber hier erstmals auch ohne früh einsetzende Hopfennote. Im schlanken Körper breiten sich die Aromen von Malz, Biskuit und Weißbrot weiter aus, und dann gesellt sich auch eine insgesamt mittlere, aber für ein Helles eher kräftige Hopfenbittere hinzu. Letztere bindet das Gebräu auch mittelstark und etwas floral ab.

Das Gundel Helles der Brauerei Gundel erweist sich als kräftiges Helles, das sich von seinen süßlichen oberbayerischen Geschwistern deutlich abhebt.

Und das gleichwohl gut läuft, kurzum: Ein Gebräu, das gefällt!

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Kölle!

Weitere Informationen: Brauerei Gundel

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