#549: Das Pils der Brauerei Mager aus Pottenstein in der Fränkischen Schweiz

Bierprobe Pils der Brauerei Mager von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

und wieder hat sich ein Gebräu aus der Stadt unterhalb des Felsens bei mir eingefunden: Denn ich möchte heute das Pils der Brauerei Mager aus Pottenstein im südwestlichen Teil des oberfränkischen Landkreises Bayreuth verkosten. Der anerkannte Luftkurort aus dem Herzen der Fränkischen Schweiz ist unter anderem bekannt für seine schroffen Felsformationen. Damit steigt die Zahl der von mir verprobten Mager-Biere immerhin schon auf vier.

Ins Glas ergießt sich das Pils der Brauerei Mager in einem filtrierten Goldgelb, abgerundet von einer mittelstabilen und eher grobporigen Schaumkrone obendrauf. Durchaus zahlreiche aufsteigende Kohlensäurebläschen sorgen in dem mit 4,8 Volumenprozent Alkohol eingebrauten Sud für eine halbwegs ordentliche Rezenz. Nun bin ich schon sehr gespannt darauf, wie es geruch- und geschmacklich weitergeht.

Die Nase wittert bald nach dem Eingießen einen Duft nach Malz mit ordentlichen Noten von Gras und Heu. Im Antrunk schwappt leichter Malzschwall ohne Süße sowie eine früh einsetzende, mittelstarke Hopfenbittere über Zunge und Gaumen. Im schlanken Körper zeigt sich immer noch eine trockene Malznote, mit einigen Gras- und Kräuteraromen hinter dem gar nicht allzu krassen Hopfenflor. Im Abgang hat die Bittere ihre Kraft fast schon wieder verloren, dafür bleiben einige eher florale Hopfen- und sogar noch Malzaromen länger auf Zunge und Gaumen haften.

Das Pils der Brauerei Mager präsentiert sich als typisches und zugleich komplexes fränkisches Pilsener, mit mehr Malzkörper als üblicherweise bei einem Pilsener.

Ein weiteres herausragendes Gebräu also, dieses Mager-Pils…

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Kölle!

Weitere Informationen: Brauerei Mager

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