#465: Das Landbier von St. Georgen Bräu aus Buttenheim in Oberfranken

Bierprobe Landbier von St. Georgen Bräu von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

in der heutigen Bierprobe auf meinem Balkon im Kölner Süden begeben wir uns geografisch mal wieder in die Fränkische Toskana: Denn heute will das Landbier von St. Georgen Bräu aus Buttenheim im südöstlichen Teil des oberfränkischen Landkreises Bamberg verkostet werden. Der letzte Gerstensaft von jener Braustätte war das leckere und kräftige Pilsener Anfang Juni 2025.

Auch das Landbier von St. Georgen Bräu macht im Glas in seinem kräftigen, filtrierten Kupfer eine optisch durchaus verführerische Figur. Zwar thront auf dem mit 4,9 Volumenprozent Alkohol eingebrauten Sud nur eine flüchtige, aber zugleich feinporige Schaumkrone, aber das scheint ebenso sortentypisch zu sein wie die niedrige Rezenz dieses dunklen Lagers. Wenig verwunderlich, bin ich nun gespannt auf Geruch und Geschmack.

Und so erschnuppert die Nase nach dem Eingießen einen fast verführerischen Duft nach Röstmalz mit eher süßlichen Noten wie Brotrinde, Rosinen und leichten Beerenfrüchten dahinter. Im Antrunk schwappt ein schöner Malzschwall mit etwas Süße über Zunge und Gaumen. Im leicht säuerlichen Körper treffen dann Röstmalzaromen von Lakritz und Sauerteig auf Noten von Rosinen und Beerenfrüchten, im Abgang rundet einer recht milde Hopfenbittere das Gebräu ab.

Das Landbier von St. Georgen Bräu schmeckt wie eine Melange zwischen dunklem Lager und echtem fränkischen Dunkel.

Auf dem rückseitigen Flaschenetikett heißt es präziser „Landbier dunkel“, die verwendeten Hopfensorten seien Hallertauer Tradition und Spalter Select. Wie alle St.-Georgen-Biere handelt es sich letztlich um ein sehr süffiges und leckeres Bier, das mit jedem Schluck gefälliger schmeckt.

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Kölle!

Weitere Informationen: St. Georgen Bräu

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