
Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,
nach all den malzigen Festbieren in den vergangenen Wochen ist mal wieder ein schlichtes Blondes an der Reihe: Daher möchte ich heute ein Helles von Hönicka Bräu aus Wunsiedel verkosten, der Kreisstadt des gleichnamigen oberfränkischen Landkreises im Fichtelgebirge. Das so prägnant als „Wonnesud“ bezeichnete Dunkel aus dem Hause Hönicka ist ein Favorit in der Frankenbier-Gruppe auf Facebook – ob das auch für das Helle gilt?
Ins Glas ergießt sich’s Helles von Hönicka Bräu in einem filtrierten Goldgelb schon mal mehr als ansehnlich. Oben auf dem mit 4,9 Volumenprozent daherkommenden Sud sitzt eine eher flüchtige, mittelporige Schaumkrone; die ordentlich aufsteigenden Kohlensäurebläschen deuten auf eine mittlere Rezenz hin. Die Vorfreude aufs Anschnuppern – und dann natürlich auch aufs Antrinken – steigt.
Also die Nase über den Trunk geschoben, die direkt einen sehr leckeren Fruchtduft nach Zitrus, Mirabelle und vor allem Birne vernimmt. Im Antrunk präsentiert das Gebräu eine leichte Malzsüße mit einer schönen Spritzigkeit. Im kräutrig-schlanken Körper erschmeckt man dann recht dominante und schöne Birnenaromen, was lecker und eher ungewöhnlich ist. Eine sehr leichte und eher floralen Hopfenbittere rundet den Abgang ab.
#hellemomente liefert’s Helles von Hönicka Bräu aufgrund seiner fruchtigen Spritzigkeit also sehr , und das durchaus ungewöhnlich.
Ein weiteres tolles Bier unter der Federführung von Braumeister und Inhaber Andreas Purucker – mit einem durchaus ungewöhnlichen Flaschenetikett. Die seit dem Jahr 1778 aktive Hönicka-Bräu produziert laut Brauereiatlas.de einen Jahresausstoß von 8000 Hektolitern.
In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Kölle!
Weitere Informationen: Hönicka-Bräu