#432: Das Hauf Weihnachts-Bier der Brauerei Hauf aus Dinkelsbühl in Mittelfranken

Bierprobe Hauf Weihnachts-Bier der Brauerei Hauf von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

in der heutigen Bierprobe auf meinem Balkon im Kölner Süden gibt’s eine Brauereipremiere – und das obendrein mit einem Festbier: Und zwar möchte ich wegen der Nähe zu den vergangenen Feiertagen das Hauf Weihnachts-Bier der Brauerei Hauf aus Dinkelsbühl im südwestlichen Teil des mittelfränkischen Landkreises Ansbach verkosten. Mein Stamm-Bierlieferant Beerolution in Troisdorf hat die Hauf-Biere erst seit Anfang Dezember im Angebot und führt diese jetzt dauerhaft. Den passenden Pallasbecher hat mir ein guter fränkischer Kumpel direkt über den Hauf-Braumeister besorgt – vielen Dank an dieser Stelle dafür noch mal.

In ebenjenem Glas kleidet sich das Hauf Weihnachts-Bier der Brauerei Hauf in einem filtrierten Goldgelb mit stabiler, feinporiger Schaumkrone jedenfalls schon mal angemessen festlich. Zudem zeigen sich in dem mit 5,4 Volumenprozent Alkohol eingebrauten Sud für ein Festbier eher viele aufsteigende Kohlensäurebläschen, was auf eine mittlere Rezenz schließen lässt. So weit, so vielversprechend – aber können hier auch Olfaktorik und Gustatorik mit der Optik mithalten?

Die Nase nimmt alsbald einen hellmalzigen Duft mit Noten von Getreide, Biscuit und leichten Zitrusnoten dahinter wahr. Der Antrunk beschert Zunge und Gaumen dann einen schönen Schwall von Hellmalz- und Getreidearomen sowie eine mittlere, gut passende Honigsüße. Im eher schlanken Körper treffen die Getreide- und Malzaromen auf Fruchtnoten von Mirabelle und Birne und ringen um die Dominanz; bisweilen lassen sie aber die Honigsüße noch zwischen sich hindurch schimmern. Der Abgang beschert nur eine geringere und dabei eher florale Hopfennote.

Das Hauf Weihnachts-Bier der Brauerei Hauf präsentiert sich als süffiger und gefälliger Trunk, das gut läuft – im Gegensatz zu vielen anderen Festbieren auf der hellmalzigen Seite.

Man könnte auch sagen: Es kommt wie ein kräftigeres Helles daher, was die Qualität des Gebräus aber nicht schmälern soll…

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Kölle!

Weitere Informationen: Brauerei Hauf

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