#424: Helles der Privatbrauerei Raab aus Hofheim in Unterfranken

Bierprobe Helles der Privatbrauerei Raab von FrankenBierFreund

Servus liebe Frankenbier-Gemeinde,

zum vollendeten letzten Arbeitstag in diesem Jahr kredenze ich heute nach dem kürzlich verkosteten Frangn Seidla ein weiteres Gebräu jener Braustätte: Daher hat sich’s Helles der Privatbrauerei Raab aus Hofheim im Nordwesten des unterfränkischen Landkreises Haßberge zur Bierprobe auf meinem Balkon im Kölner Süden eingefunden. Ich verdanke es wie so viele hier verkostete und präsentierte Biere den regelmäßigen Vor-Ort-Besorgungen eines guten fränkischen Kumpels.

Im Glas steht’s Helles der Privatbrauerei Raab in einem filtrierten Honiggelb – ein leuchtendes Bild von einem Bier. Den Sud ziert eine recht flüchtige, mittelporige Schaumkrone; ausweislich der aufsteigenden Kohlensäureperlen ausgestattet mit einer mittleren Rezenz. Sortentypische 4,9 Volumenprozent Alkohol runden den ersten Eindruck ab, bevor es zum Anschnuppern geht.

Hier fördert die Nase einen vernehmbaren Duft nach Malz und Biscuit mit vergleichsweise kräftiger Honignote dahinter zutrage. Der Antrunk beschert den Geschmacksknospen aber nur wenig Süße, dafür eine recht kräftige Hellmalznote und ein ordentliches Honigaroma – aber ebenfalls ohne Süße. Im kräutrig-schlanken Körper treffen Getreide- und Honignoten aufeinander, plus eine bereits hier einsetzende mittlere Hopfenbittere, was dem Trunk eine gewisse Kernigkeit verleiht. Im Abgang hallt die Bittere aber nur noch ein wenig und eher floral nach.

Alles in allem präsentiert sich’s Helles der Privatbrauerei Raab als kräftiges und leckeres helles Lager, das sich von anderen Hellen positiv abhebt.

Braumeister Michael Raab leitet heute die Brauerei in der dritten Generation nach der Gründung im Jahr 1937 – was für eine fränkische Braustätte ja nachgerade jung ist…

In diesem Sinne – wohl bekommt’s.
Alaaf & Jrooß us Kölle!

Weitere Informationen: Brauerei Raab

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